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Samstag, 15. Februar 2014

Ein Blick hinter die Kulissen.

Ein paar Tage vor der Hochzeit war es dann soweit.
Eine letzte Anprobe und dann durfte ich mein glitzerndes Schätzchen mit nach Hause nehmen.
Doch davor musste ich mir einige Sachen anhören. Denn alle um mich herum wurden schon total nervös und erkundigten sich ständig nach meinem Kleid: "Ist dein Kleid schon fertig?", "Also, das könnte ich gar nicht ... ich habe mein Kleid schon 8 Monate vor der Hochzeit im Schrank hängen gehabt!" "Du bist aber entspannt, ich wäre schon durchgedreht!"
Dann stand ich zur Anprobe bei meiner Schneiderin und da sagte sie nur:"Was willst du so früh mit deinem Kleid? In den Schrank hängen? Auf jeden Fall wird es fertig!"
Da war ich beruhigt und die entspannteste Braut auf dieser Erde:)
Ich gebe allen zukünftigen Bräuten einen Tipp: "LASST EUCH NICHT VERRÜCKT MACHEN!"
Es ist eure Hochzeit und Jeder tickt anders!



Als der Tag kam und mein Kleid von meiner bezaubernden Trauzeugin in das Wohnzimmer gebracht wurde, war alles perfekt. Die Aufregung, die Suche nach den perfekten Stoffen, Schnitt und noch 1000 und 1 Gedanken waren wie weggeblasen. Die Sonne strahlte vom blauen Himmel und mein Kleid zauberte magische Lichtpunkte an die Wände. Das hättet ihr sehen müssen!Ich strahlte mit dem Kleid um die Wette und es war ein tolles Gefühl umsorgt und angezogen zu werden.


Samstag, 1. Februar 2014

Making-of: Brautkleid "Teil 2"

Mein großer Dank gilt meiner wunderschönen, talentierten und fleissigen Schneiderin.
Sie hat mich von der Idee bis zu unserem großen Tag nicht nur handwerklich unterstützt, sondern war mir eine große Hilfe. Sie hat mich über Monate begleitet, improvisiert, ganz viel Zeit für mich genommen und zwei der wichtigsten Kleider in meinem Kleiderschrank erschaffen.
Danke Namensvetterin für diese wunderschöne Zeit!
Mit dir war ich die entspannteste Braut auf dieser Erde;)

Für alle Bräute, die nicht so viel Glück wie ich haben und eine gute Freundin besitzen, die zudem noch eine talentierte Schneiderin ist, habe ich zwei Tipps:

Das kleine Schwarze
Emdener Str. 10
48155 Münster

HIMMELHOCHZWEI
Kapellstrsse 2a
40479 Düsseldorf

Diese zwei Maßateliers kann ich euch sehr empfehlen!



Sonntag, 19. Januar 2014

Making-of: Brautkleid "Teil 1"

Ein erstes Bild von unserer Hochzeit habe ich ja euch schon gezeigt.
Ich hoffe ich habe euch damit etwas Lust auf mehr gemacht?
In den nächsten Tagen möchte ich euch die Entstehungsphase von meinem Brautkleid zeigen und erzählen.
Heute zeige ich euch die finale Zeichnung von meinem Brautkleid und erzähle euch, im viel zu langem Text,
dass es sich ab und zu mal lohnt, aus dem Gewöhnlichen auszubrechen und etwas ganz Neues auszuprobieren.







Von der Idee mein Brautkleid selbst zu entwerfen bis zur Umsetzung hat es 10 Monate gedauert!
Das ist lange, aber es war gar nicht mal so einfach sich für ein Kleid zu entscheiden.
Es gibt so viele Möglichkeiten und am liebsten hätte ich drei Kleider gehabt. Ach was sage ich, warum nicht gleich zehn;)
Ich habe eine Ewigkeit recherchiert, gezeichnet und wieder alles verworfen. 
Irgendwann war ich frustriert! 
Bei meinem Kleid für die Standesamtliche Trauung war ich mir so sicher. So sollte es werden und nicht anders, sagte ich zu meiner Schneiderin und bei dem Kleid für die kirchliche Trauung war alles auf einmal nicht so einfach. 
Ich empfinde es schon als sehr schwer sich für ein Kleid in einem Brautmodegeschäft zu entscheiden und hier hat man die Möglichkeit viele Modelle "live" auszuprobieren!

Welcher Schnitt? Welche Farbe? Was für ein Stoff?

Am Anfang stand fest, dass ich ein aussergewöhnliches Kleid haben, aber mich nicht verkleidet fühlen möchte. 
Schlicht, aber mit einem gewissen Etwas. 
Zusätzlich dazu wusste ich schon ganz genau was ich nicht haben wollte:
· Das Kleid sollte nicht zu sehr nach einem Brautkleid aussehen. 
Eine Art Abendkleid sollte es sein, aber ich sollte trotzdem wie eine Braut aussehen. 
· Ich wollte kein pompöses Kleid. Verzeiht mir liebe Bräute, aber mein Horror Bild war immer in ein Auto reingeschoben zu werden, um danach vor lauter Spitze und Tüll nicht mal meinen frisch getrauten Ehemann zu sehen. 
· Zusätzlich dazu sollte mein Kleid lange Ärmel haben, denn ich fühle mich ohne Ärmel zu nackt und sehe keinen Grund meine breiten Oberarme der Welt zu zeigen. Damit erübrigte sich auch die Möglichkeit ein Kleid was ich als "oben ohne" bezeichne zu tragen. Ihr wisst nicht was ich damit meine?! So bezeichne ich die Kleider mit einer herzförmigen Korsage in Bustier Form:D 
Ihr habt immer noch kein Bild vor Augen? Dann stellt euch bitte ein paar Stunden lang vor ein Standesamt oder eine Kirche und ihr werdet es sehen. Fast jede Braut trägt so ein Kleid und das obwohl solche Ausschnitte nur den Models aus einem Brautmode-Katalog stehen.
Liebe zukünftige Bräute, schaut euch mal um. Es gibt so viele verschiedene Ausschnitte. Vielleicht steht euch ein Carmen Ausschnitt viel, viel besser?! Ihr habt keine schönen Oberarme? Dann entscheidet euch bitte für Ärmel. Das müssen ja keine lange Ärmel sein. Mit 3/4 Arm aus Spitze fühlt man sich bestimmt schon etwas gekleideter.
Probiert einfach mal verschiedene Kleider aus! 
Ab und zu hat man im Kopf ein bestimmtes Bild und sieht vor lauter Wald die Bäume nicht.
So ging es mir auch.  
Ich wollte kein enges Kleid, denn ich habe keine Traumfigur und trage generell keine enge Sachen.
Es sollte kein Glitzer auf meinem Kleid sein und schon gar nicht eine Schleppe.
So kann man sich täuschen!
Die Zeichnungen zeigen euch schon das Gegenteil;) 
Denn bei der Zeichnung handelt es sich, um eine finale Zeichnung. Zu diesem Zeitpunkt lag schon ein verzweifelter Besuch in einem Brautmodegeschäft. Die Verkäuferin sagte mir natürlich, dass ich mit 6 Monaten davor viel zu spät bin, um mich auf die Suche zu machen. Die meisten Kleider kann sie schon gar nicht mehr bestellen und ich darf nur das anprobieren was noch da ist. Sie brachte mir ein Kleid im Meerjungfrauen-Still und bevor ich nur angefangen habe mein Gesicht zu verziehen, schrien drei meiner Freundinnen inklusive der Schneiderin:"Probiere das Kleid bitte nur für uns an!" Aus Liebe tat ich das und war über die Meinung der Dreien total überrascht. "WOW!", sagten sie, "das hätten wir uns jetzt auch nicht so schön vorgestellt". Ich schaute in den Spiegel und musste zugeben, dass es mir auch gefällt. "Man braucht einfach Hüften für diesen Schnitt", sagten meine Begleiterinnen und ich sagte nur:"Hüften? Hüften habe ich genug!;)" Ansonsten war das Kleid scheusslich. Die Spitze sah hässlich aus und hat gekratzt. Zusätzlich dazu war das Kleid aus mehreren Stofflagen genäht, war viel zu schwer und hatte Glitzer ...
Doch wir vier haben gestrahlt. Der Schnitt stand in groben und ganzem fest! 
Jetzt ging es auf die Suche nach einem Stoff. Doch das erzähle ich euch beim nächsten Mal, denn das war eine Geschichte für sich. Es kommt nämlich immer alles anders, als man denkt!

Samstag, 11. Januar 2014

Ein glückliches neues Jahr!

Mit diesem Bild möchte ich euch ein glückliches neues Jahr und ganz viel Zeit wünschen!

Zeit zum Lachen.
Zeit zum Zufriedensein.
Zeit für neue Gedanken und natürlich Zeit für die Liebe.

Nach 18 Jahren Beziehung haben wir unsere Liebe mit einer Hochzeit besiegelt. Es war eine wunderschöne Erfahrung und wir freuen uns auf eine weitere gemeinsame Zeit. Zeit zum wachsen und zum reifen und vor allem, ganz viel Zeit für die Liebe!

Foto: Jennifer HejnaBei diesem Bild handelt es sich, um mein Lieblingsbild von dem Tag. Obwohl es wirklich nicht einfach war ein Lieblingsbild auszusuchen. Vor lauter wunderschönen Bildern kann ich mich schwer entscheiden und so eine Aussage ist ein riesen Kompliment an die Fotografin. Jennifer ist einfach sehr talentiert und ich bin froh, dass eigentlich eine schlimme Nachricht uns zusammen geführt hat. Danke Jennifer für diese tolle Erinnerung!

Mittwoch, 1. Januar 2014

Das Liebeskleid

Meine Liebe zu Kleidern begann schon früh.
Ich habe als kleines Mädchen sehr gerne Kleider getragen und das ist bis heute so geblieben.
Ich besitze insgesamt nur drei Hosen. Wirklich! 3!
Also, eine Jeans, eine Motorradhose und eine Skihose. Nicht mehr und nicht weniger.
Obwohl nicht ganz … ich habe natürlich auch Pyjamahosen, Leggings und eine Jogginghose;)

Ich liebe einfach Kleider und die damit verbundene Weiblichkeit!
Ich bin sehr gerne ein Mädchen.

Bevor ich einen Heiratsantrag von meinem Mann bekommen habe, habe ich schon mal öfter über mein Brautkleid nachgedacht.
Wie wird mein Kleid aussehen?
Bunt oder Weiß? Eng oder weit geschnitten? Lang oder kurz?
Ohne schon heute zu viel auszuplaudern, erzähle ich euch, dass ich beides hatte.
Wir haben uns für eine kirchliche Trauung entschieden und so hatte ich zwei Hochzeitskleider.
Bunt, weit und kurz zum Standesamt und zur Kirche habe ich …
Ach nee, das erzähle ich Euch einfach demnächst;)

Beide Kleider wurden extra für mich maßgeschneidert und ich sage es euch … das ist schon ein tolles Gefühl zwei ganz individualistische und perfekt sitzende Kleider zu besitzen!
Ich kann es Jedem nur empfehlen und wenn ihr jetzt denkt … Handarbeit ist viel zu teuer!
Das stimmt nicht ganz. Also, professionelle Arbeit hat zwar ihren Preis, aber der ist meistens mehr als fair. Hört euch einfach mal um. Vielleicht gibt es sogar ein Schneider-Atelier bei euch in der Nähe?! Als Hilfe könnt ihr ein Lieblingskleid von euch mitnehmen oder ein Foto aus dem Internet.
Meine Schneiderin ist eine wahnsinnig talentierte Frau. Sie ist so perfektionistisch und das liebe ich;)
Sie hat Jahrelang für einen bekannten Modedesigner Couture Kleider genäht und ist vor ein paar Jahren freiwillig aus dem Modezirkus ausgestiegen;) Jetzt hat sie Zeit für neue Projekte, für sich selbst und wie ihr sehen könnt profitiere ich auch davon;)

Als Vorlage für mein standesamtliches Hochzeitskleid diente mein heiß geliebtes Rosenkleid. Dieses könnt ihr hier und hier sehen. Von der Suche nach schönem Stoff für das Kleid habe ich schon hier berichtet. Da gebe ich auch ein paar Tips für die Suche nach passenden Accessoires.
Bei dem Stoff war das Liebe auf den ersten Blick und ich liebe das Kleid!!!





Die dazu passende Accessoires habe ich im Internet bestellt und war ganz schön aufgeregt, ob es von den Farben wirklich alles so zusammen passt. Denn mit den Fotos in einem Online-Shop ist das schon so eine Sache … 
Doch ich hatte Glück! Mein Kleid, die Schuhe und meine Haaraccessoires sahen wie bei der Geburt getrennte Drillinge aus;)




Stoff: T.U.R.M. Stoffe, Münster / Knöpfe können alle Münsteraner im Luftschloß, Münster beziehen lassen / Schuhe: Paco Mena "Jeanette" / Ansteckblüten: billies, DaWanda

Sonntag, 1. Dezember 2013

Nur du und ich.

Ach, wenn ich mir die Bilder jetzt so anschaue …
Ich wäre jetzt gerne dort!
Zu zweit alleine.
Nein das ist kein Widerspruch. Wir hatten wirklich das Gefühl wir haben die ganze Insel für uns alleine.
Diese Zweisamkeit war herrlich!!!
So etwas kann man nur im Mai auf Sardinien erleben und deswegen haben wir uns dazu entschlossen unsere "Flitterwochen" nach der standesamtlichen Trauung zu machen. Denn wann ist man so richtig verheiratet? Auf dem Standesamt oder doch erst in der Kirche? Was sind Flitterwochen und fühlen sie sich anders an, als ein normaler, schöner Urlaub?
Nein!
Ich fühle mich nicht anders seitdem wir verheiratet sind. Es fühlt sich sehr schön an, aber nicht anders. OK, ich trage einen neuen Namen, aber der Name war mir nie fremd. Ich liebe meinen Mann genauso wie vorher und die Flitterwochen? Der Urlaub war toll;)
Perfektes Wetter, wunderschönes Hotel (Details dazu siehe unten), leckeres Essen und ganz viel Zeit für uns Zwei.
Ein Unterschied zu anderen Urlauben?
Ja, etwas. Wir sind viel zu müde in den Urlaub gestartet, denn die standesamtliche Trauung lag noch nicht mal 48 Stunden entfernt.
Doch wir waren glücklich. Müde und glücklich!

Um sich zu zweit alleine zu fühlen, können wir das Cruccuris Resort herzlich empfehlen! Super ruhig gelegen und der Garten ist ein Paradies. 

Schaut Euch das schöne Video von dem Hotel an. Ach, das war toll!


Video Quelle: YouTube

Das war zwei Wochen lang unser Ausblick von der Terrasse. Großartig jeden Morgen so aufzuwachen:)

Mittwoch, 27. November 2013

Ringschale

Bei meinem letzten Post habe ich ja euch schon unsere Trauringe gezeigt.
Doch bevor wir diese zwei neuen Schätze über unsere Finger überstreifen durften, haben sie eine kleine Aufbewahrungsmöglichkeit gebraucht.
Eine schöne Ringschale für die standesamtliche Trauung musste her. Natürlich selbstgemacht!
Ich habe schon einige hübsche Exemplare im Internet gesehen, aber ich wollte eine mit etwas mehr Farbe;)
Davor habe ich noch nie mit Modelliermasse gearbeitet, aber es ist wirklich total einfach.
Es sind keine Vorkenntnisse notwendig und keine grossartigen Werkzeuge. Zum ausrollen der Modelliermasse habe ich ein ganz normales Nudelholz benutzt. Für das Herzchen eine Ausstechform. Um etwas mehr Farbe ins Spiel zu bringen habe ich kleine farbige Knöpfe direkt in die Modelliermasse rein gedrückt. Danach ein paar Tage trocknen lassen. Einwenig die Kanten mit Schleifpapier geglättet. Ripsband nach Lust und Laune in Farbe und Breite ausgesucht und fertig!
Eine ganz einfache Idee und schnell umgesetzt. Solche Projekte sind ganz nach meinem Geschmack. Schnell, einfach und trotzdem hübsch.
Mir gefällt es und Euch?


Modelliermasse: Keramiplast, boesner / Knöpfe: Apfelblüte Style & Accessoires, DaWanda / Satinband: Satinband Discount

Freitag, 22. November 2013

Beziehungssymbole

Heute möchte ich euch unsere Trauringe und einen sehr schönen Moment von unserer standesamtlichen Trauung am 03. Mai zeigen.

Kurz vor dem JA-Wort wurde es plötzlich total emotional und ich konnte meine Glückstränen gar nicht mehr zurückhalten. Das hätte ich nie von mir gedacht. Nicht das ich schon mal hier und da ein paar Tränchen verlieren würde, das passiert mir schon mal;) Jedoch nie, wenn ich total nervös bin. Doch ab und zu sind die Gefühle stärker als der Verstand und das ist gut so!
Das beruhigende dabei war, dass ich mit meinen Tränchen nicht alleine war. Meine Trauzeugin stimmte mit ein und beide Papas musste plötzlich auch mit weinen.
Mein JA-Wort habe ich gerade so mal rausgestammelt und wurde dafür mit einem Kuss und einem Taschentuch belohnt;)


Und jetzt zu den Trauringen.
Nach einer schwierigen Entscheidung für einen Verlobungsring, dachte ich, dass wir nie und niemals Trauringe für uns finden werden. Doch ich habe mich geirrt. Das war gar nicht mal so schwer.
Nach einem Beratungstermin bei Goldschmiede Reifig ist die Entscheidung schnell gefallen, denn unbewusst war uns vom Anfang an klar wie unsere Ringe aussehen sollen. Klassisch, puristisch, aber mit dem gewissen Etwas!
Doch so ein persönliches Beratungsgespräch ist unerlässlich!
Wir haben einige Ringformen ausprobiert und ich sage es euch ehrlich … Nicht jede Form ist angenehm zu tragen. Manche Ringformen haben beim Händeschütteln sogar Schmerzen verursacht!
Beim zweiten Termin haben wir noch das Material ausgesucht, uns auf einen Goldton geeinigt, Breite und Höhe bestimmt und bei der Oberfläche haben wir uns einfach für Beides entschieden. Aussen seidenmatt, im Inneren und an den Kanten hochglänzend. Danach waren wir total glücklich die perfekte Ringform für uns gefunden zu haben und jetzt 5 Monate später sind wir total Stolz auf diese zwei neuen Symbole unserer Beziehung.







































Fotoserie oben: Amanda Berens / Foto unten: Jennifer Hejna

Samstag, 9. November 2013

Dieser Ring hält das Versprechen. Für alle Zeit.

So langsam kehrt bei uns etwas Ruhe ein.
Die Dankeskarten sind alle verteilt. Ja, wirklich ALLE!
Na ja, fast alle ...
Ein, zwei oder drei Karten warten doch noch darauf persönlich überreicht zu werden ...
Ein befreundetes Pärchen ist kurz nach unserer Hochzeit umgezogen und die Adresse habe ich erst gestern erhalten. Selbst schuld, sage ich da nur;)
Doch die Karten sind wirklich ALLE fertig verpackt, beschriftet und das vier Wochen nach der Hochzeit.
WOW ... ich kann es selbst kaum glauben und muss mich schon etwas loben!
Normalerweise mache ich es mir nicht so einfach. Es wird wochenlang über das Layout nachgedacht und tagelang die Schrift ausgewählt. Am Ende sieht es für die Aussenstehenden alles gar nicht so aufwendig aus wie es in Wirklichkeit ist. Doch bis man zu dem Ergebnis gekommen ist ... können Wochen vergehen. Wirklich!
Was sehr lange dauert ist die Idee im Kopf zu formen. Doch was erzähle ich euch heute von den Dankeskarten.
Ich wollte Euch heute meinen Verlobungsring zeigen.

Die Geschichte dazu und meinen Verlobungsring des Herzens könnt ihr hier nachlesen und sehen.
Heute zeige ich euch meinen "echten" Verlobungsring. Dieser ist einfach etwas praktischer für den Alltag;)
Jetzt bin ich gespannt was ihr sagt?
Und?
Was sagt ihr?
Das war vielleicht nicht einfach! Bis ich mich entschieden hatte ...
Wenn man sich plötzlich für einen "Ring für die Ewigkeit" entscheiden muss und dabei alles kann, aber nichts muss ...
Puuuhhhhh ...
Gold, Silber oder doch Platin? Was für ein Stein? Wie soll der Ring überhaupt aussehen?
Dabei wollten wir auf Nummer sicher gehen und haben uns auf wirkliche Profis verlassen.
Der Ring ist in der Goldschmiede Reifig entstanden. Das Familienunternehmen in Münster fertigt schon seit zwei Generationen hochwertigen und individuellen Schmuck und meine Schwiegermutter ist da schon lange Kundin.
Wir sind ihrer Empfehlung gefolgt und haben es nicht bereut. Wir wurden perfekt beraten.
Uns wurde zugehört und nach zwei Terminen war die Idee plötzlich sichtbar.




Ich habe zu den Gesprächen natürlich ein paar Bilder von den Ringen, die mir gefallen mitgebracht. Leider war dabei nicht wirklich etwas was mir zu 100% gefallen hat. Ich wollte keinen klassischen Verlobungsring. Der Ring sollte jedoch wie ein Verlobungsring aussehen. Ihr hört einen Wiederspruch?! Ja, so bin ich:)
Ich liebe zarte und schmale Ringe. Das stand fest und weiter? 
Es gibt so viele Möglichkeiten und Variationen. Mir gefallen viele Dinge, doch wenn man sich für einen Ring entscheiden muss, ist es so schwer wie sich für ein Brautkleid zu entscheiden!
Am zweiten Termin hatte ich eine Kette mit einem Vintage Anhänger um und als die Goldschmied-Meisterin sie sah, entwickelte sie eine Idee ...
Sie skizzierte es kurz und es war um mich geschehen. Ein paar Änderung hier, ein paar Wünsche da und Ta-daa! 
Ein Ring, der ganz weiblich und zart durch die Kügelchen ist. Mit einem Brillanten in der Mitte. Ein Verlobungsring der nicht wie ein klassischer Verlobungsring aussieht. Genau das was ich wollte. Ich war glücklich und 1 Monat später durfte mein Verlobter mir das hübsche Ding über den Finger streifen.

Also, es war nicht eine einfache, aber eine wunderschöne Erfahrung. Ein Schmuckstück mit mir und für mich entwickelt. Sehr individualistisch. Ich kann es Jedem nur empfehlen. Nach Wunsch und Geldbeutel wird für Jeden ein ganz persönliches Schmuckstück angefertigt und apropos Geldbeutel ... Ich gebe euch einen Tipp. Wenn eurer Budget nicht so gross ist, spart bitte trotzdem nicht an der Qualität. Entscheidet euch besser für ein kleineres Steinchen, als bei der Reinheit, Schliff und Farbe zu sparen. An dieser Stelle spreche ich auch die männlichen Leser an;) Eure Liebste wird euch danken, wenn sie das schöne Schmuckstückchen mit einem Zertifikat in den Händen hält, und sieht, dass das Steinchen genau so rein ist, wie die Liebe!Die ersten zwei Fotos sind von unserer bezaubernden Fotografin Jennifer Hejna. Sie wohnt nicht nur bei uns um die Ecke, sondern ist eine Künstlerin hinter der Kamera. Seid gespannt auf die Hochzeitsfotos;)





Sonntag, 13. Oktober 2013

Endlich verheiratet!

Ich kann es noch kaum glauben, aber wir sind jetzt sooooo richtig verheiratet!
Nach unserer standesamtlichen Trauung am 03. Mai, haben wir am 28.09.2013 kirchlich geheiratet und wisst Ihr was?!
Es war sooooooo schön!


Dienstag, 24. September 2013

Zum Altar schreiten ...

muss gut überlegt werden!
Besonders in welchen Schuhen man das macht;)
Dieses Wochenende ist es soweit!!!
Ich habe ganz lange gesucht und habe auch viele schöne Schuhe gefunden.
Doch nicht alle durften bleiben:(
Ich sage aber nicht Tschüss, ich sage nur ganz traurig ... Auf Wiedersehen!





Von oben nach unten: Mellow Yellow / House of Harlow 1960 / Dune
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